Alles eingefädelt?

In dieser Lektion geht es schon richtig ans Nähen! Wichtig ist, dass Du Deinen Ober- und Unterfaden, so wie in Lektion 3 erklärt, schon eingefädelt hast.

1. Wir brauchen Stoff! 

Nimm Dir nun ein Stück Stoff, auf dem Du ein bisschen üben kannst. Dafür eignet sich zum Beispiel eine alte Serviette oder etwas Baumwollstoff.

2. Stich auswählen

Wähle nun den ersten Stich aus: Dieser Stich ist ein Standard-Stich, der einfach nur geradeaus geht. Er wird bei den meisten Projekten benutzt. Die Auswahl erfolgt bei den meisten neuen Maschinen über einen Bildschirm, manche haben aber auch noch ein Rädchen, mit dem man die Stiche auswählt.

3. Nähfuß und Nadel bereit machen

Hebe wie in Lektion #2 einmal den Hebel vom Nähfuß an. Lege nun Dein Stück Stoff unter den Nähfuß und senke diesen ab. Wenn Du magst kannst Du mithilfe des Rädchens an der rechten Seite die Nadel absenken und in den Stoff stecken. 

4. Es geht los!

Tippe ganz leicht mit deinem Fuß aufs Pedal. Du merkst, dass die Nähmaschine anfängt, zu arbeiten. Nähe hier gerne bis zum Ende deines Stoffes. Bist Du dort angekommen, nimm einfach den Fuß vom Pedal, hebe den Nähfuß und die Nadel an, ziehe den Stoff nach links heraus und schneide die Fäden ab.

5. Hin-und-Her – Das Vernähen

Wenn Du später richtige Projektenähst, dann ist es wichtig, die Nähte zu fixieren. Das kannst Du machen, indem du hin und her nähst. Das ist eine Funktion von der Nähmaschine, bei der sie rückwärts nähen kann und somit die Enden von Nähten stabiler macht.

6. Wie das funktioniert

Bei den meisten Nähmaschinen klappt das, indem man auf einen Knopf drückt. Halte dafür am Ende der Naht an, drücke den Knopf für 3 Stiche und nähe dann wieder drei Stiche vor. Hebe den Nähfuß und die Nadel an, ziehe den Stoff heraus und schneide die Fäden ab.

6. Hin-und-Her-genäht

Super, du hast deine Naht fixiert! Das gleiche macht man übrigens auch am Anfang von Nähten mit dem gleichen Prinzip. Nähe noch 2 Linien, die Du am Anfang und am Ende vernähst.